Auch in Wolfsburg nichts zu holen
Oh Mann, das ist wirklich zu viel des Guten. Noch am Abend in der Wolfsburger "Einkaufsmeile", deren Trostlosigkeit derzeit mit einem Oktoberfest aufgewertet wird, muss man sich von VFL-Fans, nachdem diese das immer noch stolz getragene Eintracht-Trikot erblickt haben, als Absteiger beschimpfen lassen.
Was war denn das auch für ein Spiel bitte?
Der VFL unterirdisch, dazu die ständigen nervenden Durchsagen des Stadionsprechers, man habe es hier mit der Nr. 1 aus Niedersachsen zu tun, nur weil die letzte Woche mal H96 besiegt haben. Armutszeugnis ist es schon, wenn der Stadionsprecher die Sprechchöre der Fans ansingen muss... Dazu beim UEFA-Cup-Aspiranten bei schönstem Fußballwetter nur 17.000 im Stadion, da kamen bei der Eintracht (und auch beim Lokalrivalen Eintracht Braunschweig) in der 2. Liga mehr Leute...
Betröppelt kamen die Eintracht-Spieler nach dem Match in die Kurve der Mitgereisten. Gibt's wohl nur bei Eintracht Frankfurt, dass trotz einer unterirdischen Leistung keine Pfiffe zu hören waren. Nur der überraschend für Oka Nikolov aufgelaufene Jan Zimmermann konnte zufrieden sein: Der durch die Verletzungen der beiden Profi-Torhüter aufgelaufene Amateur-Keeper hatte noch am wenigsten Schuld an der Niederlage bei den erschreckend schwachen "Wölfen".

Wenn man sich im ganzen Spiel nur eine einzige zwingende Torchance erarbeitet, verliert man halt. Schlimm aber das Auftreten der Mannschaft: Am Dienstag gegen Bayern noch um ihr Leben rennend, gestern erschreckend harmlos und bieder. Kein einziger Spieler, der mal versucht hat was zu reißen oder die anderen mitzunehmen... Dass es immer noch nicht gelingt, mal eine Ecke gefährlich in des Gegners Strafraum zu schlagen (ein probates Mittel, wenn schon spielerisch nichts läuft, sind nun mal die Standards), wird langsam zum Ärgernis - so wird es nichts mit dem Klassenerhalt. Wenn man mal am Strafraum ist, wird der Angriff mit einem Querpass beendet, der dazu noch oft beim Gegner landet. Bezeichnend eine Szene vom Anfang: Lexa läuft schön auf rechts durch, schlägt dann eine Flanke - hinter das Tor. Der hochgelobte Köhler dribbelt und dribbelt, um dann den minimalen Raumgewinn mit einem Fehlpass abzuschließen. Selbst wenn man sagen kann, dass die Defensive ganz gut steht: 0:1 bedeutet letztendlich das Gleiche wie 0:3 - es müssen dringend mal wieder Tore her, es hapert in der Offensive und das ganz gewaltig.
Das Schlimme: Wolfsburg spielt ebenso grottenschlecht, mit nur einer einzigen echten Torchance im ganzen Spiel (die allerdings genutzt wird), aber das reicht halt momentan um gegen Frankfurt zu gewinnen. Natürlich waren die ersten 7 Gegner in dieser Saison nominell stärker als Frankfurt, und der Pflichtsieg gegen Nürnberg gelang ja auch, dazu der überrschende Punktgewinn in Hamburg. Nur: In der Verfassung würde ich nicht auf Siege gegen die direkten Abstiegskampfgegner Duisburg, Köln und Mainz wetten.
Na ja, nächsten Samstag kommt der FC Schalke 04 ins Waldstadion, kann ja nur besser werden - immerhin gewann die Eintracht ihr letztes Erstligaheimspiel gegen Schalke mit 3:0 - das wäre nächste Woche eine Sensation.
Was war denn das auch für ein Spiel bitte?
Der VFL unterirdisch, dazu die ständigen nervenden Durchsagen des Stadionsprechers, man habe es hier mit der Nr. 1 aus Niedersachsen zu tun, nur weil die letzte Woche mal H96 besiegt haben. Armutszeugnis ist es schon, wenn der Stadionsprecher die Sprechchöre der Fans ansingen muss... Dazu beim UEFA-Cup-Aspiranten bei schönstem Fußballwetter nur 17.000 im Stadion, da kamen bei der Eintracht (und auch beim Lokalrivalen Eintracht Braunschweig) in der 2. Liga mehr Leute...
Betröppelt kamen die Eintracht-Spieler nach dem Match in die Kurve der Mitgereisten. Gibt's wohl nur bei Eintracht Frankfurt, dass trotz einer unterirdischen Leistung keine Pfiffe zu hören waren. Nur der überraschend für Oka Nikolov aufgelaufene Jan Zimmermann konnte zufrieden sein: Der durch die Verletzungen der beiden Profi-Torhüter aufgelaufene Amateur-Keeper hatte noch am wenigsten Schuld an der Niederlage bei den erschreckend schwachen "Wölfen".

Wenn man sich im ganzen Spiel nur eine einzige zwingende Torchance erarbeitet, verliert man halt. Schlimm aber das Auftreten der Mannschaft: Am Dienstag gegen Bayern noch um ihr Leben rennend, gestern erschreckend harmlos und bieder. Kein einziger Spieler, der mal versucht hat was zu reißen oder die anderen mitzunehmen... Dass es immer noch nicht gelingt, mal eine Ecke gefährlich in des Gegners Strafraum zu schlagen (ein probates Mittel, wenn schon spielerisch nichts läuft, sind nun mal die Standards), wird langsam zum Ärgernis - so wird es nichts mit dem Klassenerhalt. Wenn man mal am Strafraum ist, wird der Angriff mit einem Querpass beendet, der dazu noch oft beim Gegner landet. Bezeichnend eine Szene vom Anfang: Lexa läuft schön auf rechts durch, schlägt dann eine Flanke - hinter das Tor. Der hochgelobte Köhler dribbelt und dribbelt, um dann den minimalen Raumgewinn mit einem Fehlpass abzuschließen. Selbst wenn man sagen kann, dass die Defensive ganz gut steht: 0:1 bedeutet letztendlich das Gleiche wie 0:3 - es müssen dringend mal wieder Tore her, es hapert in der Offensive und das ganz gewaltig.
Das Schlimme: Wolfsburg spielt ebenso grottenschlecht, mit nur einer einzigen echten Torchance im ganzen Spiel (die allerdings genutzt wird), aber das reicht halt momentan um gegen Frankfurt zu gewinnen. Natürlich waren die ersten 7 Gegner in dieser Saison nominell stärker als Frankfurt, und der Pflichtsieg gegen Nürnberg gelang ja auch, dazu der überrschende Punktgewinn in Hamburg. Nur: In der Verfassung würde ich nicht auf Siege gegen die direkten Abstiegskampfgegner Duisburg, Köln und Mainz wetten.
Na ja, nächsten Samstag kommt der FC Schalke 04 ins Waldstadion, kann ja nur besser werden - immerhin gewann die Eintracht ihr letztes Erstligaheimspiel gegen Schalke mit 3:0 - das wäre nächste Woche eine Sensation.
miboe - 25. Sep, 21:26